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Wo lassen Sie denken · Où laissez-vous penser? · Rent a brain…

2005-02-05

Lukas Storch

Teifi Teifi

Israel in die EU!

Manches erfüllt sich schneller als man dachte.

Wünsche, die in der Luft liegen, müssen nur mit den Realitäten überein stimmen, und schon klappt es.

Da gibt es zunächst ein paar Rumrätseleien, doch schließlich liegt das Thema auf dem Tisch und wird eingehend betrachtet.

Allmählich verlagert sich das Schwergewicht Europas - wieder - nach Süden rund ums Mittelmeer.

Wir dürfen nicht vergessen, daß «Europa» - seiner (eigentlich ihrer) hebräischen Wortwurzel nach - auf den Abend - Erebh (Ayin): vom Morgenland auf das Abendland, den Westen, auch auf Wüste und Steppe, nordafrikanische Trockenheit, auf Verlassenheit mit Gottes Raben und aufs Mittelmeer verweist.

Die namentliche Verwandtschaft mit dem Hebräischen und dem Arabischen - beides Erebh (Ayin) w.o. - wischt den Einwand, was denn der Nahe Osten und das nördliche Afrika mit Europa und dem Westen gemein hätten, schnell vom Tisch.

Im Gegenteil, Europas Norden hat es nun schwer, sich als «europäisch» auszuweisen.

Dagegen können islamische Mauren und jüdische Sepharden problemlos nach Spanien zurück wandern oder hin und her pendeln, ohne Europa verlassen zu müssen.

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