2005-08-13
Guantánamo und die Welt danach/davor
Die Rheinwiesen fallen mir ein, die Entrechtung von Menschen und die Rechtfertigung der Täter, die - zusammen mit den bereits Bekannten - als Schwerstverbrecher in die Geschichte eingehen sollten.
Die Unbekannten im Windschatten könnte man sofort entdecken, doch die Bekannten erleichtern die Arbeit, es muß nicht lange nachgedacht werden, mit Widersprüchen ist sowieso nicht zu rechnen.
Jetzt ergründet Wolf Blitzer, CNN, was um den 11. September 2001 geschah, wovon angeblich nicht ernsthaft Kenntnis gegeben oder genommen worden sei.
Four 9/11 hijackers including Mohammed Atta were reportedly linked to al Qaeda by a secret military intelligence unit in 2000. That information was never shared with the FBI and was not included in the 9/11 Commission's final report. How did this crucial intelligence slip through the cracks?
(The Situation Room. Live from Washington. Tuesday, August 9, 2005)
Für mein Verständnis ist die CNN-Nachricht doppeldeutig geraten.
Nicht naiv genug, stelle ich die Frage anders herum:
Wer waren die - hörenden, sehenden und operierenden! - militärischen Geheimdienste, die - via «Al-Qaida» - die nützliche Katastrophe «9/11» lancierten?
Diesbezüglich ähnelt die Substanz der bisherigen offiziellen Behauptungen jener der WMD-Rechtfertigung für den Invasionskrieg gegen den Iraq.
Langsam wird es albern, völlig unnötige Begründungen für Kriegsverbrechen hervor zu zaubern.