2006-10-21
Richtige Prognose?
Es ist viel Krieg in der Welt, und bisweilen muß ich wieder daran erinnert werden, daß dies - Krieg, Krieg! - der Vater der Dinge sei.
Monate sind darüber vergangen, ob die Welt richtig verstanden werde, ob auch die Sichten und Prognosen die richtigen seien.
Wie kannst du noch wissen, ob ja oder nein, wenn die Ereignisse dich überholt haben, wenn die Geschichte verläuft, als sei sie auf ihre Erzähler und Vorerzähler nicht mehr angewiesen.
Wir finden uns mitten im globalen, universalen Zeugungsakt, der Krieg erschafft eine neue Welt: die alte Welt wieder, als die Herren des Krieges ihre Köpfe verlieren.
Ihre Namen sind austauschbar geworden, Flüchtige kehren um, machen ihre Treiber zu Getriebenen.
Was lange verborgen, kommt hervor, der Westen gegen den Osten, der Norden gegen den Süden, und Süden wie Osten, sie geben zurück, was in dem Glauben empfangen, daß die Zeit reifen werde.
Die Befruchtung ist gegenseitig, fatal und dem Gotte geweiht.
Viel Tod und Verderben, das ganze Elend kehrt hervor, was die Welt in diesem Maße noch nicht gesehen.
Die Apokalypse, von der sie sprachen, ist herein gebrochen, sie sprechen nicht mehr, sie tanzen und springen und musizieren noch im Augenblick des Untergangs.
Es ist die Stunde des Entschiedenen und Unerschrockenen, des Kämpfers für Gottes Gerechtigkeit.
Er ist immer allein.
Sie sagte, daß wir barfuß gehen sollten, wegen der Steine.
Das konnten nur runde, geglättete, abgewaschene sein, sehr altes Geröll.
Wandergestein.
Ich sagte, ja, das war auch mein Gedanke, aus Gründen des Anfangs.
Klar war der Strom, waren die Ufer, das Bergland, Gebirge und steinige Wüste.
Du kannst barfuß gehen, durch Steppe und Wald, mit der Schlange in Frieden.
Noch ist es nicht so weit.
Krieg auf Krieg fallen über dich her, und du wirst kämpfen, stille sein und kämpfen.
Kämpfen für die Barfüßigen, ungeachtet der Schlange.
Djihad - die permanente Revolution - ist das Fundament der Aufklärung.