2007-01-01
Globalisierung ist Klassenkrieg...
... War On Terror - Kreuzzug gegen den Islam
Die «notwendigen Reformen» sind zur politischen Floskel geworden, und man hat den Eindruck, daß der Normalbürger weder die Bedeutung der so genannten Reformen, noch gar deren Notwendigkeit versteht.
Die Politiker scheinen darüber zu verzweifeln, daß «die Bürger draußen» es nicht begreifen können.
Dabei ist alles so einfach.
Diese Einfachheit wiederum hindert die Politik, den Menschen «draußen» reinen Wein ein zu schenken.
Die Bürger sollen nur langsam - wenn überhaupt - über die Zusammenhänge Klarheit gewinnen.
«Wir» machen - terroristischen - Krieg gegen den Weltfeind «Terrorismus»...
Deutschlands (!) innerer (!) Terror heißt «Hartz-IV», Datenkontrolle, Überwachungskamera, Biometrie, Beschneidung der Grundrechte, Sondergesetze, «Volksverhetzung»...
Wahrscheinlich ist das - ordentliche - Durcheinander auf die «islamischen Extremisten» zurück zu führen.
So einfach ist das also.
Es ist diese Einfachheit, die «unsere» Politiker und Meinungsmacher uns am liebsten verkaufen, mit der sie medial auch den schnellen Erfolg verbuchen können.
Daß die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden, wird allmählich zur penetranten Denkgewohnheit, die jeder mal zum Ausdruck bringt.
Ein Grund für die Neos - ob Lib oder Con -, dies Allgemeine sogleich zu beklagen und seinen besonderen Kick für sich zu behalten.
Früher galten «wir» Industrieländer als die Reichen.
«Wir» waren die Erste Welt, dann gab es die Zweite Welt, die sozialistischen Staaten...
Die Dritte Welt aber - das waren die Armen, die unserer Sorge und Unterstützung bedurften.
Mit dem Verschwinden des Sozialismus wuchs der Globalismus.
«Globalisierung» heißt: auch vormals Zweite und Dritte Welt haben den rabiaten - asozialen - Kapitalismus für sich entdeckt.
Soziale Gewissenlosigkeit wird zur weltweiten Norm.
Die bewährte soziale Marktwirtschaft - das «deutsche Modell» - kann nicht mehr Schritt halten.
Es gab einmal die Überlegung, das «deutsche Modell» zu globalisieren.
Die soziale Marktwirtschaft macht nämlich auch die Ärmsten glücklich, indem sie ihnen die Armut nimmt und ihren Kindern eine Zukunft garantiert.
Der rabiate Kapitalismus denkt da ganz anders.
Ihm geht es nicht um das Glück der Armen und ihrer Kinder.
Die «unnützen» Menschen sind ihm ein Hindernis.
Die technologische Entwicklung fördert diese Mentalität.
Die neuen Maschinen ersetzen den Menschen, verzichten auf ihn - nicht nur tendenziell.
Der arbeitende Mensch wird - systematisch - überflüssig.
Eine schlanke Wirtschaft macht dem schlanken Staat die bessere Figur streitig.
Wer nicht gebraucht wird, liegt der Gesellschaft - dem Staat - auf der Tasche.
Die vorbildlichen Sozialsysteme wurden vom - globalistischen - Zuwachs an Arbeitslosen und Alten, vom Wegfall der Zukunft - den ungeborenen Kindern und Kindeskindern - überrascht.
Die Futurologen sahen die Entwicklung voraus, hatten jedoch - neben ihrer Forschungsarbeit - den politischen Auftrag, unangenehme Wahrheiten zu vertuschen.
Zur Quasi-Religion entwickelte sich die Ideologie von den «Grenzen des Wachstums» und der «Bevölkerungsexplosion».
Die «viel-zu-vielen» - zwei Drittel oder vier Fünftel - «Habenichtse» der Menschheit waren und sind den Hütern und Räubern materieller Ressourcen simplerdings im Wege.
Der rabiate Globalismus schreckt vor Gedanken an Eliminierung nicht zurück.
Die falschen Propheten entpuppen sich als die Wegbereiter des Desasters.
Die Globalisten/Imperialisten/Kolonialisten verfügen über alle Massenvernichtungs-Mittel, deren Besitz-Monopol sie wie ihren Augapfel verteidigen.
Die physische Auslöschung von zwei Dritteln bis vier Fünfteln der Menschheit ist strategisch und technisch gesichert.
Gegen den globalistisch «notwendigen» Majoritäts-Mord ist kein politisches Kraut gewachsen.
Gott wird helfen, wo nichts mehr und niemand zu helfen vermag.
Daß der naturwissenschaftlich-technologische «Fortschritt» allen Menschen das Leben erleichtern würde, blieb eine schöne Utopie.
Der Sozialismus ließ sich kaufen, korrumpieren, zerstörte sich selbst...
Der Kapitalismus arbeitet nach anderen Regeln; ihnen hat sich die Welt unter worfen.
Die Armut der Dritten Welt wird zur globalen Armut, und der Reichtum der Ersten Welt breitet sich aus.
Die Milliardäre aller Länder haben sich vereinigt zum Wettstreit in den Finanz-Arenen...
Die Proletarier mutieren im Nu zu Sub-Proletariern, in der «Ersten» Welt denen der «Dritten» sehr ähnlich.
Mit der sozialen korrespondiert die geistige oder kulturelle Dimension.
Die Menschenmassen all über all vereinigen sich nicht klassenpolitisch, aber de facto - und ohne Bewußtsein - in der Armut, wo es nach menschlichem Ermessen keine Hoffnung gibt.
Was die marxistische Analyse nicht erkannte und nicht vorher sah, ist die Rolle der Religion...
Religion nicht als «Opium des Volkes», sondern als Inspirator der sub-proletarischen Befreiung.
Das Christentum hat seinen Gläubigen vor enthalten, was im Islam die tägliche geistige Nahrung ist.
Die kapitalistische THESE Globalisierung von Reichtum und Armut erfordert die globale, soziale djihadische Revolution der Befreiung.
Die Islamisierung ist die Globalisierung der sub-proletarischen ANTI-THESE im längst wütenden und wirkenden - asymmetrischen - Klassenkrieg.
Sub-Proletarier aller Länder - vereinigt euch im Islam!
Die universelle Not gebietet es!
Was als «Oben gegen Unten» seit langem im Gange ist, muß als «sub-proletarische Revolution gegen Oben» sich peu à peu konsolidieren.
«The war on terror» hat dem - beabsichtigt oder nicht - schon vorgearbeitet.
Der Kreuzzug gegen den Islam ist der verhüllte Klassenkrieg der Reichen - «Gewinner» - gegen die Armen - «Verlierer», die das nur noch nicht begriffen haben.
Djihad und sub-proletarische Revolution postieren sich nicht gegen die Globalisierung; sie treiben sie - anti-thetisch - auf die Spitze.
Der permanente Wandel im djihadisch-plebejischen Bewußtsein führt zur Erkenntnis des ISLAM als der messianischen SYN-THESE.
Eine proletarische Bewegung europäischer Prägung ist nirgendwo in Sicht.
Die konkrete Alternative zur sub-proletarisch-djihadischen Revolution ist der Untergang nicht nur der Arbeiterklasse insgesamt, sondern auch der Idee von ihr.