Autoren
Yonah:
Was bereits in der Tür steht
Nirgendwo steht autoritativ geschrieben, daß wir nicht lügen dürfen. Wo aber doch, wird es von Autoritäten angezweifelt. Die Wahrheit ist revolutionär, man möchte es nicht glauben. Jegliche Relativitätstheorie setzt Gut nicht gegen Böse, sondern entdeckt diese zwei Seiten der Wahrheit. Die dialektische Aufspaltung der Göttlichkeit ist es - in der Tür.- Alle Artikel von Yonah »
Avram Kokhaviv:
Jesus im Talmud und der Muster-Zwilling bei Johannes
Die Entscheidung ist getroffen, wenn wir es nur schon gemerkt haben wollen
Zwischen Jesus und den Schriftgelehrten, mit denen er im Streite lag, ging es imgrunde um die Autorität der etablierten Rabbinerschaft - sprich auch: der Tempelpriester - im Angesicht der Autorität Gottes, wie sie in den Schriften überliefert worden ist. Die behauptete Göttlichkeit des Menschensohnes kann getrost den überhöhenden und mystifizierenden Zeitabständen zugeschrieben werden.- Alle Artikel von Avram Kokhaviv »
Chanah Wolff:
Jadwiga
Es war ein kaschubisches Dorf, völlig umgeben von dichtem Wald, mit einem kleinen Bahnhof, einigen grösseren Bauernhöfen und vielen kleinen Holzkaten. In einer dieser Katen lebte Jadwiga, die Frau eines Waldarbeiters und Mutter von 26 Kindern.- Alle Artikel von Chanah Wolff »
Felix Pech:
Wo «Berlin» sich wieder entdeckt
Die Demagogie des Günter Wallraff
Die versäumten Klassenkämpfe sind jetzt nicht nachzuholen, die aktuellen Auseinandersetzungen umfassender; sie ereignen sich in einer wesentlich anderen Dimension.- Alle Artikel von Felix Pech »
Gutz Gauch:
Wiedersehen
Der Vorfreude folgt die Enttäuschung.- Alle Artikel von Gutz Gauch »
Hakal:
Obama bekämpft wie Osama
Die Clinton-McCainschen und begleitenden Attacken machen deutlich, daß der Gegner der Feind ist: hinter Barack Hussein Obama versteckt sich Osama Bin Laden. Schwerer allerdings wiegt - und teuerer zu stehen kommt - Jeremiah Wright. Jeremiah Wright ist nicht Obamas schlechtes, er ist sein gutes Gewissen - dem Obama aus einvernehmlich taktischen Gründen jetzt untreu werden muß. Jeremiah Wright gereicht dem Barack Hussein Obama zu höchster Ehre, möchte ich sagen.- Alle Artikel von Hakal »
Halam:
Doppelschritt
Also, wir sind betrogen worden, und wir konnten betrogen werden, weil oder sofern wir uns von dem Deutschland der Nachkriegszeit ein völlig falsches Bild gemacht haben.- Alle Artikel von Halam »
Hob Art:
Auf unterfüttertem Holzweg
Ein Belgrader Künstler droht beim Spaziergang durch den Stadtpark in einem unsichtbaren Leichenfeld zu versinken. Er schreitet über einen mit den Körpern erschossener Partisanen unterfütterten Weg.- Alle Artikel von Hob Art »
Hoert:
Richter aus aller Welt
Selbstüberhebung als Akt der Befreiung, jenseits von Moral, von Gut und auch Böse...- Alle Artikel von Hoert »
Horst Calx:
Jenseits der Pyramiden
Hinter und unter der Schinderei
Die tatsächlichen Ereignisse nehmen der Überlieferung ihren Glanz, eine Uminterpretation ersetzt die inzwischen verblassende Aura durch eine andere. Jenseits der Pyramiden liegt die Torah offen, wenn nicht offensiv gegen die, sagen wir, rabbinische Tradition, die rabbinische Auslegung, das rabbinische Geschichtsverständnis. Was ich nie wahrhaben wollte, ist der rabbinische Autoritätsanspruch gegenüber dem Wort Gottes. Und zwar explizit.- Alle Artikel von Horst Calx »
Horst Lummert:
Um Ehre und Anstand
Denn nichts der Rede Wertes wächst aus verhöhnten und verratenen Wurzeln. Die sind schon gestorben... Und harren mit Barbarossa der Wiederauferstehung - in weiser Erkenntnis.- Alle Artikel von Horst Lummert »
Hoshea Ben Arthur:
Dein Auge reicht ans Ende der Welt
Ans Ende der Welt und nicht weiter und doch, denn du stehst an der Kante und blickst hinab. Du bist das Licht und die Unterweisung, du bist Anfang und übers Ende hin...- Alle Artikel von Hoshea Ben Arthur »
Koresh Kukafka:
Wohin wird die Reise gehen, wohin?
Natürlich warte ich auf den Augenblick des Wiederhandelns und Zuwiderhandelns. Der Islam als Einswerden mit dem Willen Gottes ist die einmalige, einzige Unterwerfung, die jeder Unterwerfung im irdischen, politischen, menschlichen Sinn Einhalt gebietet.- Alle Artikel von Koresh Kukafka »
Kafka Bar Linah:
Der Brunnen im Keller
Und andere Vorgeschichten
Ein Sohn des Krieges erlebt dessen schnell vorübergehendes Ende und steht vor einem Neuanfang im nächsten Jahrtausend wie vor einer Verdopplung des einstigen Endzustands. Wie Auschwitz ein Anfang war, so sind die schrecklichen Endzeitkriege die Samenkörner zum letzten Gefecht, das nur noch ein Vernichtungs- und Verbrennungsprozeß sein wird.- Alle Artikel von Kafka Bar Linah »
Lex Krakel:
Überlaßt mir es, sprach der Zufall
Die Überschrift löst sich also in Wohlgefallen auf, denn in der Tat kann es einem wohl gefallen, daß die vermeintlichen «Zufälligkeiten» uns im Namen Gottes zugefallen, uns überlassen worden sind, damit wir die kleinen Schätze doch bewahren - und nützen! - mögen.- Alle Artikel von Lex Krakel »
Lyrois:
Gobos
The Original 1997 Gobos
- Alle Artikel von Lyrois »
Maalah:
Blind bis zum Gipfel
Sehend erst, als der Stein drüben wieder hinunterrollt. In zehn Jahren, habe ich gesagt, oder verzichten.- Alle Artikel von Maalah »
Sam Wonder:
Wortmeldung
Zum Thema: Angela Merkel
Merkels gutes Verhältnis zu Olmert erinnert ein wenig an das gute Verhältnis «seines Mädchens» zu Helmut Kohl. Sie hat ihn politisch nicht nur überlebt, sie hat - sage ich - ihn verraten, sich an ihm gerächt, hat gegen ihn intrigiert, ihn finanziell fast ruiniert. Merkels Israel-Treue hat den Bayreuther Makel. Ihr demonstratives Bekenntnis zu Richard Wagner wirft einen dunklen Schleier über das Judentum.- Alle Artikel von Sam Wonder »
Tor Weilach:
Poetische Erinnerungen
Schriftsteller, die nicht in Staats- oder Partei-Diensten schrieben plus schreiben, hatten und haben eine größere Chance, von mir gelesen zu werden.- Alle Artikel von Tor Weilach »
Unger Varnsdorf:
Horst Lummert
Juno ward die Gemahlin des Jupiters. Ueber ihre Verheurathung trug man sich mit einer doppelten Sage. Einmal versezte man diese Verbindung auf die Insel Samos. Hier soll ihr Jupiter lange nachgestrebt haben. Als sie einst beym Spatziergehen von ihren Gefährten entfernt sich auf dem Berg Thornax niedersezte, erregte Jupiter plötzlich ein großes Ungewitter. Mitten in demselben stürzte ein Kukuk vor Nässe und Kälte zitternd sich zu ihren Füßen nieder. Juno glaubte eine mitleidige Handlung zu begehen und schlug ihren Mantel um das erstarrte Thier. Dieser Vogel war aber Jupiter selbst, der seine wahre Gestalt annahm und sie zu umarmen suchte, auch, wenn sie diese Umarmung gestatten wollte, sich mit ihr zu vermälen versprach. Juno gieng die Verbindung ein; der Berg erhielt davon den Nahmen Coggygius, Kukuksberg. Juno selbst aber führte seitdem einen Kukuk auf ihrem Scepter. So Schol. Theocr. 15,64. cf. Paus. 11,17.- Alle Artikel von Unger Varnsdorf »
Wilma Lucie Becker:
intergrafik
01-51
51 Tafeln in schwarz-weiß.- Alle Artikel von Wilma Lucie Becker »
Yael Kokhaviv:
Gogos
Es droht Gefahr!
Sie kommen in Scharen und sind nicht aufzuhalten. Sie sind klein und gedrungen, ihre Gesichter berühren fast die Füße, als hätte man sie gleich einer Ziehharmonika zusammengeschoben.- Alle Artikel von Yael Kokhaviv »
Alexander Becker:
Top-Ten 2005
Die meistgelesenen Artikel des Jahres
- Alle Artikel von Alexander Becker »