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Alexander Becker

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Ein Haufen aufs Geratewohl hingeschütteter Dinge ist die schönste Weltordnung. Heraklit
In der offenen und ehrlichen Gesellschaft ist jedes offene und ehrliche Wort politisch korrekt.

Last Update: 2008-11-20 21:26 UTC

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Gesuchte Freiheit, gefundene Zwangsarbeit, entdeckte Sklaverei

Mein Urteil lautet: Die Bundesrepublik Deutschland war unter und mit Konrad Adenauer eine beispielhafte westliche Demokratie, ein respektabler Rechtsstaat. Danach ging es bergab mit ihr, und die Versuche Helmut Kohls, die Dinge wieder einigermaßen ins Lot zu bringen, scheiterten und mußten scheitern. Im übrigen ging es mit der inneren Freiheit eben bergab seit dem sukzessiven Rückzug der Westalliierten aus dem gesellschaftspolitischen Innenraum der Bundesrepublik Deutschland. Mit zunehmender Binnensouveränität der deutschen Politik schwand die grundgesetzlich garantierte Freiheit der Deutschen. Es fällt mir schwer, Klartext zu reden, wo ich schwere Erniedrigungen und pure Unverschämtheiten ertragen mußte.

Die Rußland-Lobby

Die deutschen Sozialdemokraten spielen sich ungebeten als Vermittler auf, wo sie doch entschieden auf eine dritte gegen Deutschland gerichtete Raketenabsicht reagieren müßten. Wenn auch - im «politisch korrekten» Deutschland - nicht gerne gehört, da die «blockneutralen» Sozis den «blockneutralen» Nazis es lautlos zurufen müssen: «Grüßt uns nicht Unter den Linden!» - kann doch nicht oft genug darauf hingewiesen werden, daß mit Blick auf Rußland eine nationalistisch-sozialdemokratische Interessenkonvergenz unterschwellig am Wirken ist. Doch manches ist anders, als es scheint. Sarah Palin hat einen empfindlichen Nerv getroffen: sie hat den «Feminismus» als eine frauenfeindliche - lebensfeindliche! - Ideologie entlarvt. In diesem Kulturkrieg vertritt Sarah Palin gleichsam die «Hizbollah», die Partei Gottes, während der strahlende Sieger Barack Hossein Obama wider Erwarten - gleich nach dem Wahlsieg, Monate vor seinem Amtsantritt - die religiös gestimmten Hoffnungen leer ausgehen läßt. Er ist zu den Gottlosen übergelaufen.

Freut euch nicht zu früh!

Die freie Wirtschaft ist so frei, ihre notwendigen Schwindelkapazitäten abzuwerfen. Zugegeben, ich wanke zwischen Ja und Nein zu staatlichem Eingriff, obwohl ich schon beim ersten Blick die steigende Preisentwicklung auf Zoll und Steuern zurück führen muß, und die sind Sache des Staates. Daß wir halbwegs erträgliche soziale Verhältnisse zu verzeichnen haben, danken wir nicht einer Fürsorglichkeit des Staates, sondern Selbstregulierungen des freien Marktes. Der Discounter ist der beste Sozialminister. Der Staat beschützt uns nicht nur nicht, wir müssen vor ihm uns in Acht nehmen und schützen. Der freie Mann ist diesem Staat ein Verbrecher.

Lichtung oder Falle, wer weiß

Sarah Palin for president! Ohne Kompaß bist du schlecht dran, und der beste und sicherste ist der innere, der dir mit gegeben, wenn der nichts taugt, bist du ganz schön aufgeschmissen, das kann man sagen. Du bist in Gottes Hand oder Teufels sanftem Krallengriff, gib Acht! Je schlimmer, desto besser!

Von Unger zu Kunert...

Wenn ich genau überlege, hatte der Krieg gar kein Ende, ja, für mich begann er erst richtig, als alles vorbei war. Meine politischen Grenzüberschreitungen wurden mir mehr und mehr zu eigen, sie waren ein Teil von mir, entsprachen natürlich auch den neuen Gegebenheiten nach dem Kriege, zuerst im Sudetenland und dann im sektorierten Berlin. Der Kampf, dieser tägliche Widerstand gegen die künstliche Welt hat dein Leben aufgerieben, ist gescheitert, verloren und irgendwie verdammt, als sollte es nicht sein.

Auf unterfüttertem Holzweg

Ein Belgrader Künstler droht beim Spaziergang durch den Stadtpark in einem unsichtbaren Leichenfeld zu versinken. Er schreitet über einen mit den Körpern erschossener Partisanen unterfütterten Weg.

Poetische Erinnerungen

Schriftsteller, die nicht in Staats- oder Partei-Diensten schrieben plus schreiben, hatten und haben eine größere Chance, von mir gelesen zu werden.

Der neue Süden

«Eurabia» ist kein Hintergrund der Euro-Islamischen Strategie. «Eurabia» ist eigentlich ein zionistisches Modell der Aufschreckung oder der vermeintlichen Bedrohung Israels, die mittlerweile mit dem Iran besetzt worden ist. Das zionistische Selbstverständnis geht sehr weit und wird seinerseits als eine außerordentliche Bedrohung empfunden.

Wiedersehen

Der Vorfreude folgt die Enttäuschung.

Blind bis zum Gipfel

Sehend erst, als der Stein drüben wieder hinunterrollt. In zehn Jahren, habe ich gesagt, oder verzichten.

Überlaßt mir es, sprach der Zufall

Die Überschrift löst sich also in Wohlgefallen auf, denn in der Tat kann es einem wohl gefallen, daß die vermeintlichen «Zufälligkeiten» uns im Namen Gottes zugefallen, uns überlassen worden sind, damit wir die kleinen Schätze doch bewahren - und nützen! - mögen.

Dein Auge reicht ans Ende der Welt

Ans Ende der Welt und nicht weiter und doch, denn du stehst an der Kante und blickst hinab. Du bist das Licht und die Unterweisung, du bist Anfang und übers Ende hin...

Doppelschritt

Also, wir sind betrogen worden, und wir konnten betrogen werden, weil oder sofern wir uns von dem Deutschland der Nachkriegszeit ein völlig falsches Bild gemacht haben.

Richter aus aller Welt

Selbstüberhebung als Akt der Befreiung, jenseits von Moral, von Gut und auch Böse...

Jenseits der Pyramiden

Die tatsächlichen Ereignisse nehmen der Überlieferung ihren Glanz, eine Uminterpretation ersetzt die inzwischen verblassende Aura durch eine andere. Jenseits der Pyramiden liegt die Torah offen, wenn nicht offensiv gegen die, sagen wir, rabbinische Tradition, die rabbinische Auslegung, das rabbinische Geschichtsverständnis. Was ich nie wahrhaben wollte, ist der rabbinische Autoritätsanspruch gegenüber dem Wort Gottes. Und zwar explizit.

Jesus im Talmud und der Muster-Zwilling bei Johannes

Zwischen Jesus und den Schriftgelehrten, mit denen er im Streite lag, ging es imgrunde um die Autorität der etablierten Rabbinerschaft - sprich auch: der Tempelpriester - im Angesicht der Autorität Gottes, wie sie in den Schriften überliefert worden ist. Die behauptete Göttlichkeit des Menschensohnes kann getrost den überhöhenden und mystifizierenden Zeitabständen zugeschrieben werden.

Wo «Berlin» sich wieder entdeckt

Die versäumten Klassenkämpfe sind jetzt nicht nachzuholen, die aktuellen Auseinandersetzungen umfassender; sie ereignen sich in einer wesentlich anderen Dimension.

Der Brunnen im Keller

Ein Sohn des Krieges erlebt dessen schnell vorübergehendes Ende und steht vor einem Neuanfang im nächsten Jahrtausend wie vor einer Verdopplung des einstigen Endzustands. Wie Auschwitz ein Anfang war, so sind die schrecklichen Endzeitkriege die Samenkörner zum letzten Gefecht, das nur noch ein Vernichtungs- und Verbrennungsprozeß sein wird.

Zerstreuung

Der erstschlägerische Krieg gegen China als «Naturkatastrophe». Ein Krieg gegen China empfiehlt sich nun wahrhaftig nicht, obwohl dessen Ausschaltung für die Highlander-Ideologen - «Es kann nur einen geben», oder so ähnlich - eigentlich das Selbstverständliche zu sein hat.

Wortmeldung

Merkels gutes Verhältnis zu Olmert erinnert ein wenig an das gute Verhältnis «seines Mädchens» zu Helmut Kohl. Sie hat ihn politisch nicht nur überlebt, sie hat - sage ich - ihn verraten, sich an ihm gerächt, hat gegen ihn intrigiert, ihn finanziell fast ruiniert. Merkels Israel-Treue hat den Bayreuther Makel. Ihr demonstratives Bekenntnis zu Richard Wagner wirft einen dunklen Schleier über das Judentum.

Vom Teufel abhängig oder vom Meister...

Das freie Wort bedenke Tag und Nacht. Der Maulkorb muß weg, der Fetisch-Bann, das ganze Theater... Die Wahrheit macht uns frei, und die Freiheit ist unsere Sicherheit. Politische Abhängigkeiten sind wechselseitig, so mag der Befreiungskampf sein Ende nehmen, gewissermaßen den Ausgleich finden. Oder - anders und endlich - zu Erfolgen führen. Deutschland denkt um.

Obama bekämpft wie Osama

Die Clinton-McCainschen und begleitenden Attacken machen deutlich, daß der Gegner der Feind ist: hinter Barack Hussein Obama versteckt sich Osama Bin Laden. Schwerer allerdings wiegt - und teuerer zu stehen kommt - Jeremiah Wright. Jeremiah Wright ist nicht Obamas schlechtes, er ist sein gutes Gewissen - dem Obama aus einvernehmlich taktischen Gründen jetzt untreu werden muß. Jeremiah Wright gereicht dem Barack Hussein Obama zu höchster Ehre, möchte ich sagen.

Um Ehre und Anstand

Denn nichts der Rede Wertes wächst aus verhöhnten und verratenen Wurzeln. Die sind schon gestorben... Und harren mit Barbarossa der Wiederauferstehung - in weiser Erkenntnis.

Wohin wird die Reise gehen, wohin?

Natürlich warte ich auf den Augenblick des Wiederhandelns und Zuwiderhandelns. Der Islam als Einswerden mit dem Willen Gottes ist die einmalige, einzige Unterwerfung, die jeder Unterwerfung im irdischen, politischen, menschlichen Sinn Einhalt gebietet.

Was bereits in der Tür steht

Nirgendwo steht autoritativ geschrieben, daß wir nicht lügen dürfen. Wo aber doch, wird es von Autoritäten angezweifelt. Die Wahrheit ist revolutionär, man möchte es nicht glauben. Jegliche Relativitätstheorie setzt Gut nicht gegen Böse, sondern entdeckt diese zwei Seiten der Wahrheit. Die dialektische Aufspaltung der Göttlichkeit ist es - in der Tür.


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Permanente Revolution · Der Heilige Krieg

Krieg und Notwendigkeit

Golf-Krieg II und die Wiedergeburt eines Gedankens · Die proletarische Revolution · Arbeiterklasse in progress · Vom Verrat der metaphysischen Ursprünge zur islamischen Vision

United Palestine

Israel – Westbank/Gaza – Jordanien

Realität, demokratisches Modell und Projekt

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